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Insel Geschichte

Thira (griech. Θήρα, auch Fira, Santorin, Santorini) ist eine Vulkaninsel im Ägäischen Meer, en Teil der Inselgruppe Kykladen. Die Fläche beträgt 76 rm2, die Küstenlinie ist 70 km. Thira gehört zusammen mit den Inseln Thirasia, Palea Kameni und Aspronisi zu einer ringförmigen Inselgruppe, genannt Santorini (Santorini griech. Σαντορίνη), die den zweiten Namen für die Insel selbst gegeben hat.

Ca. anderthalb Tausend Jahre vor unserer Zeitrechnung (nach verschiedenen Schätzungen v. 1500 – bis 1645 vor unserer Zeitrechnung) fand ein mächtiger Vulkanausbruch in Santorin statt (bis 7 Punkte nach Eruption Scala), der sowie die Geschichte der alten Welt als auch die Inselform entscheid geändert hat. Der Ausbruch fiel zusammen und wurde eine rieseige Caldera (Trichter) gebildet, die sofort durch das Meerwasser gefüllt war. Die Fläche der Meeroberfläche Caldera erreicht ungefähr 32 Quadrat-Meilen und die Tiefe 300-400 m. Von der alten Strongila blieb nun ein derzeit sichtbarer Halbmond mit einer Klippe des über 300 m Westteils und mit den sanft abfallenden Stränden des Ostteils. Nach der Ausfüllung der Vulkanmündung mit dem Wasser passierte ihre Verdunstung und eine enorme Explosion (Dampfkessel-Effekt), die eine riesige Tsunamiwelle auslöste, mit einer Höhe von vermutlich v. 100 bis 200 Meter, die auf die Nordküste von Kreta geschlagen hat.

Als Tsunami-Folge war der Niedergang der minoischen Kultur (die Ausgrabungen auf der Kreta-Insel zeigten, dass die minoische Kultur nach dem Vulkanausbruch weiterexistierte, da sich der größte Anteil von Gebäuden der minoischen Kultur über der Schicht der Vulkanasche befindet, jedoch war der wirtschaftliche Schaden für Seehandel, Fischerei und Landwirtschaft auf den Küstenebenen unersetzlich). Starke Erdbeben und die auf die bedeutsame Entfernung zerstreute Vulkanasche haben die Katastrophe vollendet.

Glücklicherweise ist der Urlaub auf Santorini vielseitig: aktiv, Strand, Sehenswürdigkeiten usw. Auf Santorini wird die große Aufmerksamkeit der Infrastrukturentwicklung geschenkt. Hier können Sie eine unzählige Menge von Restaurants und Cafes mit der lokalen Küche, Night Clubs mit der lauten Musik, berühmte Strände mit dem farbigen Vulkansand sowie mehrere Geschäfte finden. Weinbereitung ist eine der beliebtesten Beschäftigungen der Santorini-Einwohner. Seit bereits 3500 Jahre werden hier erstaunliche Weintrauben angebaut, mit dem einzigartigen Geschmack, der durch den Regenmangel und Vulkanboden bedingt ist. Auf Santorini wächst eine besondere Rebsorte Assyrtiko, aus der exzellenter Wein gemacht wird:

  • «Assyrtiko» – trockener Weißwein, der keine große Ausdauer erfordert.
  • «Nichteri» – gereicherter Weißwein, der, um seinen Geschmack zu verliehen, einige Monate „sich ziehen lassen“ muß.
  • «Vinsanto» – wahrscheinlich der belibteste Wein von Santorini. Bei der Herstellung wird der Wein bis 30 Tage unter Sonne gedörrt, in Eichenfässern ausgehalten und in den Flaschen bis einige Jahrzehnte ausgeschmachtet.

Sehr oft kommen auf die Insel Ehepaare, die von einer unvergesslichen Hochzeitsreise träumen. Auch gibt es sehr oft auf Santorini Hochzeiten, – es ist doch ganz einfach einen Ort für die Zeremonie finden – praktisch ist jede Inselecke von Zärtlichkeit und Romantik erfüllt. So, zum Beispiel, können Sie während der Hochzeit eine wunderschöne Aussicht auf das Meer oder den erloschenen Vulkan haben. Auf der Insel gibt es 330 orthodoxen Kirchen und Tempeln. Darunter ist auch die Kirche der Heiligen Irene, der Schutzheiligen der Insel, wem diese wunderschöne Insel mit ihrem Namen pflichtet.